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Kraftwerk Sylvenstein I und II

Der im Jahr 1959 in Betrieb genommene Sylvensteinspeicher fügt sich fjordartig in das alpine Landschaftsbild.

Der im Jahr 1959 in Betrieb genommene Sylvensteinspeicher fügt sich fjordartig in das alpine Landschaftsbild.

Blick von der Isar-Stauwurzel über die Talbrücke am Sylvensteinspeicher

Blick von der Isar-Stauwurzel über die Talbrücke am Sylvensteinspeicher

Blick auf den Sylvensteinspeicher, im Vordergrund der Absperrdamm mit Kraftwerk und die Betriebseinrichtungen.

Blick auf den Sylvensteinspeicher, im Vordergrund der Absperrdamm mit Kraftwerk und die Betriebseinrichtungen.

Absperrdamm mit Kraftwerk I und II sowie den weiteren Betriebseinrichtungen

Absperrdamm mit Kraftwerk I und II sowie den weiteren Betriebseinrichtungen

Das Unterwasser des Sylvensteinspeichers mit Blick auf den Absperrdamm. Im Vordergrund liegt die Betriebszentrale.

Das Unterwasser des Sylvensteinspeichers mit Blick auf den Absperrdamm. Im Vordergrund liegt die Betriebszentrale.

Ausläufe Kraftwerk I (links) und Kraftwerk II (rechts)

Ausläufe Kraftwerk I (links) und Kraftwerk II (rechts)

Blick auf den Absperrdamm Richtung Unterwasser

Blick auf den Absperrdamm Richtung Unterwasser

Kraftwerkskaverne mit Generator (Kraftwerk I)

Kraftwerkskaverne mit Generator (Kraftwerk I)

Generator (Kraftwerk I)

Generator (Kraftwerk I)

Verschlussklappe vor der Turbine (Kraftwerk I)

Verschlussklappe vor der Turbine (Kraftwerk I)

Leitapparat der Turbine (Kraftwerk I)

Leitapparat der Turbine (Kraftwerk I)

Zugangsgebäude (Kraftwerk II)

Zugangsgebäude (Kraftwerk II)

Turbine mit Generator und Absperrklappe (Kraftwerk II)

Turbine mit Generator und Absperrklappe (Kraftwerk II)

Steuerung (Kraftwerk II)

Steuerung (Kraftwerk II)

Schaltwarte

Schaltwarte

Bildnachweis: Wasserwirtschaftsamt Weilheim
Schaltwarte

Schaltwarte

Bildnachweis: Wasserwirtschaftsamt Weilheim
Ausgediente Kaplan-Turbine (Kraftwerk I)

Ausgediente Kaplan-Turbine (Kraftwerk I)

Die Kraftwerke Sylvenstein I und Sylvenstein II sind die Regelorgane des Sylvensteinspeichers, der nach einer natürlichen Engstelle im oberen Isartal benannt ist. Der Speicher staut neben der Isar auch deren Seitenzuflüsse Dürrach und Walchen auf.

Die Talsperre bietet seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1959 den Bewohnern des Isartals weitgehenden Schutz vor Hochwasser und dient zu Trockenzeiten der Niedrigwasseraufhöhung. Die beiden Kraftwerke produzieren im Mittel 26 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

In den Jahren 1994 bis 2001 erfolgte eine umfangreiche Modernisierung der Talsperre. Der Neubau des Wasserkraftwerkes Sylvenstein II in den Jahren 1998 bis 2000 war Teil dieser Maßnahmen.

2003 wurde die komplette elektro- und maschinentechnische Ausrüstung des Kraftwerkes Sylvenstein I erneuert und 2004 wieder in Betrieb genommen.


Daten der Kraftwerke Sylvenstein I und II

Kraftwerk Sylvenstein I
Betreiber: Bayer. Landeskraftwerke GmbH
Örtlicher Betreiber: WWA Weilheim
Turbine: 1 Francisturbine
Generator: Synchrongenerator (LeroySomer)
Pel = 2.900 kVA, direkt gekuppelt
Inbetriebnahme: 1959, Sanierung 2003
Regelarbeitsvermögen: 8,4 Mio. kWh / Jahr
Ausbauleistung: 2,6 MW
Ausbaufallhöhe: 13-37 m
Ausbaudurchfluss: 10 m³/s
Kraftwerk Sylvenstein II
Betreiber: Bayer. Landeskraftwerke GmbH
Örtlicher Betreiber: WWA Weilheim
Turbine: 1 CAT Turbine
Generator: Synchrongenerator (LDW) Pel = 4.200 kVA,
direkt gekuppelt
Inbetriebnahme: 2000
Regelarbeitsvermögen: 15 Mio. kWh / Jahr
Ausbauleistung: 3,8 MW
Ausbaufallhöhe: 13-32 m
Ausbaudurchfluss: 15 m³/s

Daten des Speichers

Allgemein Staubecken mit Geschiebesperren Absperrbauwerk
Betreiber: WWA Weilheim Gewässer: Isar, Dürrach, Walchen Höhe (über Talsohle): 44 m
Gemeinde: Lenggries Einzugsgebiet: 1.138 km² Kronenlänge: 180 m
Bezirk: Oberbayern max. Stauvolumen: 124,3 Mio. m³
Inbetriebnahme: 1959 Seefläche (bei Dauerstauziel): 3,92 km²
Sperrentyp:
Erddamm mit Innendichtung

Mehr Informationen über den Sylvensteinspeicher finden Sie auf der Internetseite des Wasserwirtschaftsamtes Weilheim und den Seiten des Bayer. Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

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