Ökologische Wasserkraft
Wasserkraftschnecke

Wasserkraftschnecke


Ökologisch vorteilhaft ist die sehr geringe Gefährdung von Fischen und Wasserlebewesen, die mit dem Wasserstrom durch die langsam drehende Schnecke nach unten wandern. Wasserkraftschnecken befördern auch Geschiebe wie Sand oder Kies sowie Treibzeug nach unten. Die natürliche Sedimentstruktur des Flusses wird durch die Wasserkraftnutzung nur wenig gestört.

Zur Reduzierung der Betriebsgeräusche und um das Einfrieren bei strengem Frost zu vermeiden, werden Wasserkraftschnecken häufig mit einem Gehäuse abgedeckt.

Archimedes gilt als Erfinder der Archimedes-Schraube, mit der Wasser gehoben werden kann. In der Regel wurden die Schrauben zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen neben Flüssen eingesetzt und mit menschlicher oder tierischer Muskelkraft angetrieben. In Holland entwässerten früher unzählige, mit Windkraft angetriebene Schrauben tiefliegende Flächen.
Die Wasserkraftschnecke dreht das System um: Wasser fließt durch die Schnecke nach unten und erzeugt dabei „Kraft“ in Form elektrischer Energie. Moderne Wasserkraftschnecken haben hohe Wirkungsgrade und sind dabei unempfindlich gegenüber Abflussschwankungen.

Standorte